Was ist TP

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist neben der Verhaltenstherapie und der analytischen Psychotherapie eines der drei Therapieverfahren, für das die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Den meisten Patienten ist die Wahl des angewandten Verfahrens nicht so wichtig; wichtiger ist eher, daß die Passung zwischen Behandler und Patient stimmt.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie wurde bei der Einführung von Psychotherapie als Kassenleistung 1967 konzipiert. Das entscheidende Ziel war es, den bestmöglichen Kompromiß aus Wirksamkeit einerseits und den damit verbundenen Aufwand andererseits zu finden. Erreicht wurde dies vor allem durch eine Reduktion der Frequenz auf meistens einmal pro Woche.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Gemeinsam ist die Krankheitslehre, die Entwicklungspsychologie und weitgehend die Ausbildung. Anders ist hingegen die Behandlungstechnik. Insbesondere durch die niedrige Frequenz entstehen qualitativ von der Psychoanalyse unterschiedliche Prozesse.

Für viele Patienten paßt eine Tiefenpsychologisch fundierte Behandlungskonzeption besser in ihre Lebensrealität, denn viele Patienten kommen mit der Vorstellung, ein bis zwei Jahre einmal pro Woche zum Therapeuten zu kommen.

 

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